Aktuelle Veranstaltungen

Hier ergänzen wir stetig unser Herbstprogramm.

Veranstaltungen zum Nachhören: hier

18.10.–13.12.: Lesekreis „Kritische Theorie und Feminismus“

Mo., 31.10., 18 Uhr: Endlich – Über Trauer reden. Lesung und Gespräch

VERSCHOBEN: Alexandra Kollontai oder: Revolution für das Leben – Workshop mit Katharina Volk

Leseklub (fortlaufend) Wir treffen uns alle zwei Wochen mittwochs und besprechen das Buch „Julia oder Erziehung zum Chorgesang“ von Helga Schütz. Wollt ihr mitmachen? Habt ihr Fragen? Schreibt an DerHessischeLandbote(at)disroot.org !

Feministischer MÜTTER*-Stammtisch (fortlaufend) Findet jeden ersten Montag im Monat 20.30-22.00 Uhr statt. Wollt ihr mitmachen? Habt ihr Fragen? Schreibt an DerHessischeLandbote(at)disroot.org !

Ausführliche Beschreibung

18.10.–13.12.: Lesekreis „Kritische Theorie und Feminismus“

Ort: MONAliesA

Du interessierst dich für Kritische Theorie? Und Feminismus? Aber wie passt das eigentlich zusammen? Wie lassen sich Kritische Theorie feministisch weiterdenken und feministische Grundsätze in dieser selbst aufspüren? Diesen Fragen möchten wir gemeinsam im diesjährigen Herbst-Lesekreis nachgehen. Nach einer kleinen Einführung in die Kritische Theorie der ersten Generation, widmen wir uns den feministischen Auseinandersetzungen mit ebenjener. Dazu lesen wir u. a. Beiträge aus dem Buch „Kritische Theorie und Feminismus“.
Die Treffen finden dienstags von 19.00–20.30 Uhr in Präsenz in der MONAliesA statt. Das erste Treffen ist am 18.10. Für jedes Treffen ist ein Textauszug von ca. 25 Seiten zur Vorbereitung zu lesen. Die Texte werden in einem Reader zur Verfügung gestellt.
Der Lesekreis richtet sich an FLINTA-Personen. Die Teilnehmer*innenanzahl ist begrenzt, meldet euch bitte an unter: veranstaltungen@monaliesa.de

Mo., 31.10., 18 Uhr: Endlich – Über Trauer reden. Lesung und Gespräch

Ort: MONAliesA

Trauer hat ein schlechtes Image – zu Unrecht! Susann Brückner und Caroline Kraft widmen sich seit 2017 in ihrem Podcast endlich. dem je einzelnen und gesellschaftlichen Umgang mit Trauer. Im Zwiegespräch und mit Gästen geht es um Wut und Liebe, um den Tod in der Popkultur, um Sterblichkeit und radical softness. Im Frühjahr haben sie das Buch zum Podcast veröffentlicht. In unserer Veranstaltung geht es um ihre Zusammenarbeit, queere und feministische Perspektiven auf Tod und Trauer und Forderungen für eine neue Trauerkultur.

Für die Veranstaltung gilt: FFP2 Maske während der Veranstaltung und eine Maximalbegrenzung der Teilnehmendenanzahl. Danke für euer Verständnis und Mitwirken in dieser Sache!
Über Spenden freuen wir uns. Spendenempfehlung: 2–10 EUR

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VERSCHOBEN: Alexandra Kollontai oder: Revolution für das Leben – Workshop mit Katharina Volk

Sobald der neue Termin bekannt ist, wird er hier veröffentlicht.

Wer war Alexandra Kollontai und welche Utopie von einer gerechten Gesellschaft verfolgte sie? Alexandra Kollontais aufschlussreiches Leben gibt Anlass genug zur Auseinandersetzung. Ohne die Einordnung ihres bewegten Lebens sind ihre zahlreichen Schriften nicht zu begreifen. Deshalb wird es in dem Workshop auch um das Leben der Alexandra Kollontai gehen. Gleichzeitig werden wir uns im Workshop mit Texten von Kollontai beschäftigten, die sich mit Fragen zur Liebe, Krieg und der des gesellschaftlichen Zusammenlebens beschäftigen.
Kollontai, die in der Russischen Oktoberrevolution kämpfte, war überzeugt, eine Revolution könne nur erfolgreich sein, wenn sie das gesamte Leben revolutioniert. Sie übte nicht nur scharfe Kritik an der monogamen, lebenslangen Ehe, sondern auch am bürgerlichen Verständnis von Elternschaft. Damit machte sie sich nicht nur Freunde unter den Genossinnen und Genossen. Sie forderte ein neues Verständnis von Liebe, das dem der Solidarität ähnelt, und neue Formen des Zusammenlebens, die Zusammenhalt und Gemeinschaft fördern. Ihre Ideen sind noch immer Utopie, aber noch immer aktuell in einer Zeit, in der Kollektivität im Sinne von Solidarität und Gemeinsamkeit über Grenzen hinweg dringender denn je ist.

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Leseklub (fortlaufend)

Wir treffen uns alle zwei Wochen mittwochs und besprechen das Buch „Julia oder Erziehung zum Chorgesang“ von Helga Schütz. Wollt ihr mitmachen? Habt ihr Fragen? Schreibt an DerHessischeLandbote(at)disroot.org !

Der Leseklub in der MONAliesA lädt ein, sich mit der Literatur von Frauen aus der DDR und Osteuropa zu beschäftigen. Wir wollen uns mittwochs (2-wöchentlich) von 19:00 bis 20:30 Uhr in einer offenen Runde unseren Fragen zu Feminismus, Geschichte, Politik und Literatur – zunächst – in den Werken der Autorinnen Joanna Bator, Brigitte Reimann, Irmtraud Morgner und Gisela Steineckert widmen. Jede*r sei herzlich ermuntert, in den Leseklub einzutreten und an der Gestaltung der Sitzungen mitzuwirken, etwa die Moderation für Sitzungen mit spezifischen Themenkomplexen zu übernehmen, kleinere Vorträge zu eigenen Fragestellungen einzubringen, sich über die Autorin und ggf. Übersetzerin zu informieren und vieles ähnliches mehr.

Oberstes Ziel des Leseklubs ist, Freude am Lesen zu fördern und uns mit anderen über unsere Leseerfahrungen auszutauschen! Außer der für einen Leseklub nicht überraschenden Lesebereitschaft und der Neugier und Offenheit gegenüber oben genannten Themen sind daher keine Voraussetzungen nötig. Allerdings möchten wir eine schöne Atmosphäre kreieren, in der keine*r Angst haben muss, etwas zu sagen oder zu fragen. Wir bitten also darum, eine Portion Geduld und Empathie mitzubringen.

Bis dahin freut sich auf euch:
Der Leseklub in der MONAliesA!

Kontakt via Email: DerHessischeLandbote(at)disroot.org

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Feministischer MÜTTER*-Stammtisch / Empowerment Süd (fortlaufend)

Findet jeden ersten Montag im Monat von 20.30 bis 22.00 Uhr statt. Wollt ihr mitmachen? Habt ihr Fragen? Schreibt an DerHessischeLandbote(at)disroot.org !

Der feministische MÜTTER*-Stammtisch ist ein offener Treff für alle, die sich kritisch und mit einem feministischen Anliegen mit Mutter-Sein, Mütterlichkeit, Mutterrollen u.ä. auseinandersetzen wollen. Der Stammtisch findet jeden ersten Montag im Monat möglichst pünktlich um 20 Uhr (Theorie) bzw. 21 Uhr (Austausch) in der MONAliesA statt, er dauert etwa 120 Minuten (Theorie) bzw. 90 Minuten (Austausch) und ist kinderfrei. Der Stammtisch ist aus der Mütter*-Vernetzung empowerment und empoerung hervorgegangen und nur eines von vielen Formaten, in denen die Vernetzung von linken Müttern* in Leipzig passiert.

Der Stammtisch erfolgt mit Theorie- und Austausch-Sitzungen im Wechsel. Vorschläge im Block “Theorie” rund um das Thema kritische Mütterlichkeit sind herzlich willkommen, das Genre ist dabei nicht entscheidend. Bitte keine Scheu vor “Theorie”: Niemand braucht besondere Vorkenntnisse, wir werden uns im gemeinsamen Austausch mit dem Material auseinandersetzen und ganz sicher auf viel Spannendes und Erkenntnisreiches stoßen. Es soll nicht um das “Durcharbeiten” von akademischer Fachliteratur gehen und um “richtig” oder “falsch”, sondern darum, durch das Gelesene miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Perspektiven auf die eigene Situation zu gewinnen! Auch für die Austausch-Sitzungen können Themenschwerpunkte gesetzt werden. Natürlich ist es möglich, nur zu einzelnen Stammtischsitzungen zu kommen, also z.B. nur zum Erfahrungsaustausch.

Bei Fragen und Interesse schreibt gerne an: DerHessischeLandbote(at)disroot.org

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