Aktuelle Veranstaltungen

Vorträge zum Nachhören: hier

Leseklub (fortlaufend)jeden zweiten Mittwoch 19 Uhr: Leseklub in der MONAliesA: Aufgrund der aktuellen Situation treffen wir uns, solange es warm ist, im Freien; an einem Konzept für die kalten Monate wird gefeilt. Bitte schreibt an DerHessischeLandbote at disroot.org für mehr Info! Merci & bleibt gesund.

Feministischer MÜTTER*-Stammtisch (fortlaufend) jeden ersten Montag im Monat

So., 25.10., 19 Uhr: „Fragile Solidaritäten. Klasse und Geschlecht in der britischen und deutschen Frauenbewegung“ (Onlineveranstaltung)

Ab 27.10, 19 Uhr: wöchentlicher Lesekreis „Einstieg in den materialistischen Feminismus“ (online)

Ausführliche Beschreibung

Leseklub (fortlaufend)

Jeden zweiten Mittwoch 19 Uhr: Leseklub in der MONAliesA – nächste Termine sind am 26.8.20, 9.9.20, 23.9.20, 7.10.20, 21.10.20, 4.11.20, 18.11.20, 2.12.20., 16.12.20.

Wir lesen „Kindheitsmuster“ von Christa Wolf.

Aufgrund der aktuellen Situation treffen wir uns, solange es warm ist, 
im Freien; an einem Konzept für die kalten Monate wird gefeilt.
Bitte schreibt an DerHessischeLandbote at disroot.org für mehr Info!

Der Leseklub in der MONAliesA lädt ein, sich mit der Literatur von Frauen aus der DDR und Osteuropa zu beschäftigen. Wir wollen uns mittwochs (2-wöchentlich) von 19:00 bis 20:30 Uhr in einer offenen Runde unseren Fragen zu Feminismus, Geschichte, Politik und Literatur – zunächst – in den Werken der Autorinnen Joanna Bator, Brigitte Reimann, Irmtraud Morgner und Gisela Steineckert widmen. Jede*r sei herzlich ermuntert, in den Leseklub einzutreten und an der Gestaltung der Sitzungen mitzuwirken, etwa die Moderation für Sitzungen mit spezifischen Themenkomplexen zu übernehmen, kleinere Vorträge zu eigenen Fragestellungen einzubringen, sich über die Autorin und ggf. Übersetzerin zu informieren und vieles ähnliches mehr.

Oberstes Ziel des Leseklubs ist, Freude am Lesen zu fördern und uns mit anderen über unsere Leseerfahrungen auszutauschen! Außer der für einen Leseklub nicht überraschenden Lesebereitschaft und der Neugier und Offenheit gegenüber oben genannten Themen sind daher keine Voraussetzungen nötig. Allerdings möchten wir eine schöne Atmosphäre kreieren, in der keine*r Angst haben muss, etwas zu sagen oder zu fragen. Wir bitten also darum, eine Portion Geduld und Empathie mitzubringen.

Bis dahin freut sich auf euch:
Der Leseklub in der MONAliesA!

Kontakt via Email: DerHessischeLandbote at disroot.org

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Feministischer MÜTTER*-Stammtisch / Empowerment Süd (fortlaufend)

Jeden ersten Montag im Monat, Beginn abwechseln 20 Uhr und 21 Uhr – 22.30 Uhr, nächste Termine 2.11.20 (Theorie – 20h), 7.12.20 (Austausch – 21h), – Januartermin wird bekanntgegeben -, 1.2.21 (Theorie – 20h), 1.3.21 (Austausch – 21h). Wir haben ein Hygienekonzept für unsere Sitzungen in der MONAliesA erstellt; bei Fragen dazu schreibt uns gern unter untenstehender Adresse an.

Der feministische MÜTTER*-Stammtisch ist ein offener Treff für alle, die sich kritisch und mit einem feministischen Anliegen mit Mutter-Sein, Mütterlichkeit, Mutterrollen u.ä. auseinandersetzen wollen. Der Stammtisch findet jeden ersten Montag im Monat möglichst pünktlich um 20 Uhr (Theorie) bzw. 21 Uhr (Austausch) in der MONAliesA statt, er dauert etwa 120 Minuten (Theorie) bzw. 90 Minuten (Austausch) und ist kinderfrei. Der Stammtisch ist aus der Mütter*-Vernetzung empowerment und empoerung hervorgegangen und nur eines von vielen Formaten, in denen die Vernetzung von linken Müttern* in Leipzig passiert.

Der Stammtisch erfolgt mit Theorie- und Austausch-Sitzungen im Wechsel. Vorschläge im Block “Theorie” rund um das Thema kritische Mütterlichkeit sind herzlich willkommen, das Genre ist dabei nicht entscheidend. Bitte keine Scheu vor “Theorie”: Niemand braucht besondere Vorkenntnisse, wir werden uns im gemeinsamen Austausch mit dem Material auseinandersetzen und ganz sicher auf viel Spannendes und Erkenntnisreiches stoßen. Es soll nicht um das “Durcharbeiten” von akademischer Fachliteratur gehen und um “richtig” oder “falsch”, sondern darum, durch das Gelesene miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Perspektiven auf die eigene Situation zu gewinnen! Auch für die Austausch-Sitzungen können Themenschwerpunkte gesetzt werden. Natürlich ist es möglich, nur zu einzelnen Stammtischsitzungen zu kommen, also z.B. nur zum Erfahrungsaustausch.

Bei Fragen und Interesse schreibt gerne an: DerHessischeLandbote at disroot.org

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So., 25.10., 19 Uhr: „Fragile Solidaritäten. Klasse und Geschlecht in der britischen und deutschen Frauenbewegung“ (Onlineveranstaltung)

Buchvorstellung und Vortrag von Jana Günther

Online-Vortrag hier

Die Frauenbewegung als eine soziale Bewegung gilt als die Agentin der Frauenemanzipation und als Symbol des Freiheitskampfes von Frauen schlechthin. Oft wird sie von Aktivist_innen und Historiker_innen als einheitliche, durch eine kollektive Identität gestützte, Bewegung betrachtet, in deren Protesten sich homogene Ideen und politische Spektren widerspiegeln. Zweifelsohne ist die demonstrative Darstellung von Einheitlichkeit und Einigkeit ein wichtiger Prozess der Mobilisierung und kann ein stilistisches Mittel der Protestinszenierung sein. Jedoch zeiht eine eingehendere empirische Analyse der frühen Frauenbewegung die Grenzen der Idee kollektiver Identitäten auf. Vielmehr fanden (und finden) auch innerhalb der Frauenbewegung soziale Kämpfe statt, die geschlechts- und klassenspezifische Ungleichheiten verhandeln. Konflikte und Brüche stellen einen bedeutenden Teil der Frauenbewegungsgeschichte dar und äußern sich in konkreten Diskriminierungen und Ausschlüssen, hegemonialen Geschlechtervorstellungen und Legitimationen der Klassenspaltung, als auch in neuen Formen solidarischen Handelns, neuen Koalitionen, Protestformen und neuen Zielausrichtungen. Die Fragilität und Heterogenität sowie die Versuche der Protestakteur_innen diese auszubalancieren, trugen dann auch dazu bei, neue Bündnisse und Solidaritäten innerhalb der Frauenbewegung selbst und auch mit anderen zu der Zeit aktiven Protestbewegungen zu schaffen.

Fragile Solidaritäten führt durch die Geschichte und Diskurse der deutschen und britischen ‚ersten‘ Frauenbewegung und betrachtet diese aus einer soziologischen Perspektive. Die Analyse der Bewegung an der Intersektion von Geschlechter- und Klassenverhältnissen lädt dazu ein, ihre Heterogenität in Geschichte und Gegenwart neu in den Fokus zu nehmen. In ihrem Vortrag wird Jana Günther Licht auf einige wichtige Konfliktlinien werfen, um im Anschluss live eure Fragen zu beantworten.

Über die Autorin:

Jana Günther, geboren 1978 in der DDR, ist promovierte Sozialwissenschaftlerin mit den Forschungs- und Lehrschwerpunkten soziale Bewegungen und Protestforschung, soziale Ungleichheit und Armut, Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitik sowie klassische feministische Theorie. Sie ist Mitherausgeberin der Zeitschrift Femina Politica und Vorständin im FrauenBildungshausDresden e.V. Derzeit forscht sie zur Rolle der Frauenbewegungsorganisationen in der Kriegsindustrie und unterrichtet als Vertretungsprofessorin für soziologische Grundlagen der Sozialen Arbeit an der Hochschule Darmstadt.

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Ab 27.10., 19 Uhr: wöchentlicher Lesekreis „Einstieg in den materialistischen Feminismus“ (online)

Anmeldung unter bibliothek@monaliesa.de / insgesamt fünf Termine, FLINT* only

In unserem Lesekreis „Einstieg in den materialistischen Feminismus“ wollen wir gemeinsam fünf Texte zum materialistischen Feminismus lesen und diskutieren.
Wenn ihr Lust habt, materialistische Positionen kennenzulernen, euch eine Meinung dazu zu bilden und euch in einer Gruppe auszutauschen, seid ihr hier genau richtig! Der Lesekreis richtet sich an Einsteiger*innen. Es werden keine Vorkenntnisse erwartet.
Die Treffen finden jeweils dienstags 19:00 bis 20:30 Uhr online statt. Für jedes Treffen ist ein Textauszug von ca. 20 Seiten zur Vorbereitung zu lesen.
Der Lesekreis richtet sich an FLINT* Personen. (Frauen, Lesben, Inter, Nonbinary, Trans*)

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