Aktuelle Veranstaltungen

Veranstaltungen zum Nachhören: hier

AUSGEBUCHT Fr., 20.05.–So., 22.05.2022: Fahrt in die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Fr., 10.06., 19 Uhr: “Ein simpler Eingriff” – Lesung mit Yael Inokai

Leseklub (fortlaufend) Wir treffen uns alle zwei Wochen mittwochs und besprechen das Buch „Meine ungehörigen Träume.“ von Helga Königsdorf. Wollt ihr mitmachen? Habt ihr Fragen? Schreibt an DerHessischeLandbote(at)disroot.org !

Feministischer MÜTTER*-Stammtisch (fortlaufend) Findet jeden ersten Montag im Monat 20.30-22.00 Uhr statt. Wollt ihr mitmachen? Habt ihr Fragen? Schreibt an DerHessischeLandbote(at)disroot.org !

Ausführliche Beschreibung

AUSGEBUCHT 06.–07.05.: Feminism is a battlefield. Wie erforschen wir Konflikte der Queer- und Frauenbewegungen?

“Wie erforschen, was sich bewegt?” (Susanne Maurer)

Wie lassen sich Queer- und Frauenbewegungen analysieren und befragen, wenn sie gleichzeitig als soziale Bewegungen stetig in Veränderung, in Bewegung begriffen sind?

Im Rahmen des interdisziplinären Workshops Feminism is a battlefield von und für Nachwuchswissenschaftler:innen, Aktivist:innen und Künstler:innen wollen wir uns einem Verständnis von sozialen Bewegungen über ihre Konflikte nähern. Dabei können sowohl historische als auch gegenwärtige Konflikt- und Bewegungsräume der Queer- und Frauenbewegungen im Fokus stehen. Die Erziehungswissenschaftlerin Susanne Maurer hat im Rahmen dieses Spannungsfeldes auf die Brisanz von Konflikten für die Frauenbewegungsforschung hingewiesen. Sie versteht Konflikte als Spuren und als Schlüssel zum Verständnis für längerwährende Prozesse und wichtige Ereignisse und Themen der Bewegung, aber auch der gesamten Gesellschaft.

Alle Queer- und Frauenbewegungen lagen und liegen mit gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnissen im Streit, führ(t)en aber auch Konflikte unter- und zwischeneinander. Sie kämpf(t)en gegen Unterdrückung, Ausbeutung und Enteignung, rungen und ringen um Differenzen, Anerkennung und Umverteilung und formulier(t)en Utopien für eine andere Zukunft. Indem wir uns speziell den streitbaren Räumen und Konflikten, in denen Bewegungsziele ausgehandelt werden, zuwenden, wollen wir eine Perspektive eröffnen, die es ermöglicht Queer- und Frauenbewegungen in ihrer Heterogenität und Komplexität zu erforschen.

Mögliche Themen/Fragen für Beiträge könnten sein:

Welche Formen von Konflikten der Queer- und Frauenbewegungen finden sich in Gegenwart und Geschichte? Z.B. Aushandlungen um Inhalt und Ausrichtung feministischer Kritik oder Kämpfe um die politischen Subjekte der Bewegungen

Wie reagier(t)en Queer- und Frauenbewegungen auf sich verschärfende gesellschaftliche Konflikte und Angriffe gegen emanzipatorische Errungenschaften?

Welche Konflikte und Akteur:innen werden erinnert und welche geraten in Vergessenheit?

In welchen Bewegungsräumen und -medien wurden und werden Konflikte ausgehandelt?

Wie wird Zugehörigkeit in Bewegungsräumen hergestellt? Welche Inklusions- und Exlusionsmechanismen lassen sich beschreiben?

Welches methodische Handwerkszeug braucht es, um Konflikte als produktive Analysegegenstände in der sozialwissenschaftlichen und historischen Geschlechterforschung interdisziplinär zu erschließen?

Wir möchten am 6. und 7. Mai 2022 gemeinsam in Leipzig Ihre und Eure Forschungsarbeiten rund um Konflikt- und Bewegungsräume in Queer- und Frauenbewegungen – vor allem anhand mitgebrachter Quellen – diskutieren. Bringt mit, was euch bewegt!
Der Workshop wird Werkstattcharakter haben und ist interdisziplinär angelegt. Er richtet sich sowohl an historisch, soziologisch, kulturwissenschaftlich, philosophisch und künstlerisch Arbeitende sowie an politisch Aktive.
Es können auch Vorschläge eingereicht werden, die am Rande des Themas zu liegen scheinen. Die inhaltliche Schwerpunktsetzung des Workshops wird durch die Einreichungen mitgestaltet.

Wir bemühen uns um Finanzierung der Fahrt- und Übernachtungskosten.

Bei Interesse senden Sie/sendet bitte ein kurzes Exposé (ca. eine Seite) bis zum 20. Januar an: constanze.stutz[at]tu-dresden.de

Der genaue Zeitplan und Veranstaltungsort wird zeitnah veröffentlicht.

Der Workshop ist ein Kooperationsprojekt mit ist ein Kooperationsprojekt mit der Feministischen Bibliothek MONAliesA Leipzig sowie dem Lehrstuhl für Geschlechtergeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

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AUSGEBUCHT Freitag, 20.05. – Sonntag, 22.05.2022: Fahrt in die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Feministische Bibliothek MONAliesA in Kooperation mit der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

Vom 20. bis 22. Mai 2022 wollen wir die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück sowie das Gelände des ehemaligen KZ Uckermark besuchen. Während unseres Aufenthalts steht die Auseinandersetzung mit Erinnerung, Erinnerungsdiskursen und Gedenken im Vordergrund. Wie wird den Frauen, Mädchen und Lesben, die dort inhaftiert waren, zur Zwangsarbeit gezwungen und ermordet wurden, gedacht? Wie wird an sie erinnert?

Mit dem Besuch der Ausstellung „Im Gefolge der SS – Aufseherinnen des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück“ wollen wir uns außerdem mit dem Thema der Täterinnenschaft auseinandersetzen und in die Diskussion kommen.

An beiden Orten werden wir an Führungen teilnehmen. Daneben wird es aber auch ausreichend Zeit geben, selbstständig Eindrücke zu gewinnen. Am Ende jedes Tages wollen wir zusammenkommen und uns austauschen.
Wir übernachten in der Jugendherberge Ravensbrück, die sich auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers befindet. Auch diese besondere Situation wird in unseren Gesprächen eine Rolle spielen.

Teil des Programms sind ein Vor- und Nachbereitungstreffen:
Donnerstag, 12.05.22, 19 Uhr: Vorbereitungstreffen in der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig
Dienstag, 31.05.22, 19 Uhr: Nachbereitungstreffen in der MONAliesA Leipzig

Alle Menschen sind unabhängig von ihren Kenntnissen oder ihrem Vorwissen eingeladen, an der dreitägigen Bildungsfahrt teilzunehmen. Der Teilnehmer*innenbeitrag beträgt 25 €. Sollte dies eine Hürde sein, sprecht uns gerne an! Ihr habt noch Rückfragen bevor ihr euch anmeldet? Dann kontaktiert uns gern per E-Mail.
Die Gedenkstättenfahrt beinhaltet die gemeinsame An- und Abreise mit dem Zug, die Übernachtung in Doppelzimmern und Verpflegung vor Ort. Die Gruppengröße ist auf 25 Personen begrenzt.
Eine verbindliche Anmeldung ist ab jetzt möglich unter: gedenkstaettenfahrt[at]monaliesa.de

Eine Kooperation von MONAliesA Leipzig und der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig. Unsere Partnerinnen vor Ort sind Angelika Meyer von der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und die Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V.

Gefördert durch: Sebastian Cobler Stiftung, MONOM Stiftung, Dr. Hildegard Hansche Stiftung, StuRa der Universität Leipzig.

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Fr., 10.06., 19 Uhr: “Ein simpler Eingriff” – Lesung mit Yael Inokai

Ort: MONAliesA

Yael Inokai liest aus ihrem neuen Roman “Ein simpler Eingriff”
Moderation: Kaśka Bryla

Ein neuartiger Eingriff verspricht Patientinnen ein besseres, ein normaleres Leben. Noch ist er unerprobt, doch bisher hatte Meret nie Grund, als Krankenschwester an der Macht der Medizin zu zweifeln. Dann lernt sie Sarah kennen und muss sich plötzlich fragen, was ein besseres, normales Leben überhaupt ist. Und ob sie ein solches leben will.
Yael Inokai, Autorin und Redaktionsmitglied der Zeitschrift PS: Politisch Schreiben, erzählt vom Ausbruch dreier Frauen und der emanzipatorischen Kraft der Liebe.
Moderiert wird der Abend von der Autorin und Redaktionskollegin Kaśka Bryla.

Für die Veranstaltung gilt 2G+ (2mal geimpft und tagesaktueller Test, dreifach Geimpfte brauchen keinen Test), FFP2 Maske während der Veranstaltung und maximal 20 Teilnehmende. Danke für euer Verständnis und Mitwirken in dieser Sache!
Über Spenden freuen wir uns. Spendenempfehlung: 2–10 EUR 

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Leseklub (fortlaufend)

Wir treffen uns alle zwei Wochen mittwochs und besprechen das Buch „Meine ungehörigen Träume.“ von Helga Königsdorf. Wollt ihr mitmachen? Habt ihr Fragen? Schreibt an DerHessischeLandbote(at)disroot.org !

Der Leseklub in der MONAliesA lädt ein, sich mit der Literatur von Frauen aus der DDR und Osteuropa zu beschäftigen. Wir wollen uns mittwochs (2-wöchentlich) von 19:00 bis 20:30 Uhr in einer offenen Runde unseren Fragen zu Feminismus, Geschichte, Politik und Literatur – zunächst – in den Werken der Autorinnen Joanna Bator, Brigitte Reimann, Irmtraud Morgner und Gisela Steineckert widmen. Jede*r sei herzlich ermuntert, in den Leseklub einzutreten und an der Gestaltung der Sitzungen mitzuwirken, etwa die Moderation für Sitzungen mit spezifischen Themenkomplexen zu übernehmen, kleinere Vorträge zu eigenen Fragestellungen einzubringen, sich über die Autorin und ggf. Übersetzerin zu informieren und vieles ähnliches mehr.

Oberstes Ziel des Leseklubs ist, Freude am Lesen zu fördern und uns mit anderen über unsere Leseerfahrungen auszutauschen! Außer der für einen Leseklub nicht überraschenden Lesebereitschaft und der Neugier und Offenheit gegenüber oben genannten Themen sind daher keine Voraussetzungen nötig. Allerdings möchten wir eine schöne Atmosphäre kreieren, in der keine*r Angst haben muss, etwas zu sagen oder zu fragen. Wir bitten also darum, eine Portion Geduld und Empathie mitzubringen.

Bis dahin freut sich auf euch:
Der Leseklub in der MONAliesA!

Kontakt via Email: DerHessischeLandbote(at)disroot.org

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Feministischer MÜTTER*-Stammtisch / Empowerment Süd (fortlaufend)

Findet jeden ersten Montag im Monat von 20.30 bis 22.00 Uhr statt. Wollt ihr mitmachen? Habt ihr Fragen? Schreibt an DerHessischeLandbote(at)disroot.org !

Der feministische MÜTTER*-Stammtisch ist ein offener Treff für alle, die sich kritisch und mit einem feministischen Anliegen mit Mutter-Sein, Mütterlichkeit, Mutterrollen u.ä. auseinandersetzen wollen. Der Stammtisch findet jeden ersten Montag im Monat möglichst pünktlich um 20 Uhr (Theorie) bzw. 21 Uhr (Austausch) in der MONAliesA statt, er dauert etwa 120 Minuten (Theorie) bzw. 90 Minuten (Austausch) und ist kinderfrei. Der Stammtisch ist aus der Mütter*-Vernetzung empowerment und empoerung hervorgegangen und nur eines von vielen Formaten, in denen die Vernetzung von linken Müttern* in Leipzig passiert.

Der Stammtisch erfolgt mit Theorie- und Austausch-Sitzungen im Wechsel. Vorschläge im Block “Theorie” rund um das Thema kritische Mütterlichkeit sind herzlich willkommen, das Genre ist dabei nicht entscheidend. Bitte keine Scheu vor “Theorie”: Niemand braucht besondere Vorkenntnisse, wir werden uns im gemeinsamen Austausch mit dem Material auseinandersetzen und ganz sicher auf viel Spannendes und Erkenntnisreiches stoßen. Es soll nicht um das “Durcharbeiten” von akademischer Fachliteratur gehen und um “richtig” oder “falsch”, sondern darum, durch das Gelesene miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Perspektiven auf die eigene Situation zu gewinnen! Auch für die Austausch-Sitzungen können Themenschwerpunkte gesetzt werden. Natürlich ist es möglich, nur zu einzelnen Stammtischsitzungen zu kommen, also z.B. nur zum Erfahrungsaustausch.

Bei Fragen und Interesse schreibt gerne an: DerHessischeLandbote(at)disroot.org

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