Aktuelle Veranstaltungen

Veranstaltungen zum Nachhören: hier

Fr., 10.02., 19 Uhr: tin*stories erzählen – Lesung und Gespräch mit Anton Schulte

Leseklub (fortlaufend) Wir treffen uns alle zwei Wochen mittwochs und besprechen das Buch „Julia oder Erziehung zum Chorgesang“ von Helga Schütz. Wollt ihr mitmachen? Habt ihr Fragen? Schreibt an DerHessischeLandbote(at)disroot.org !

Feministischer MÜTTER*-Stammtisch (fortlaufend) Findet jeden ersten Montag im Monat 20.30-22.00 Uhr statt. Wollt ihr mitmachen? Habt ihr Fragen? Schreibt an DerHessischeLandbote(at)disroot.org !

Ausführliche Beschreibung

Fr., 10.02., 19 Uhr: tin*stories erzählen – Lesung und Gespräch mit Anton Schulte

Ort: MONAliesA

Trans*, inter* und nicht-binär (tin*) sind kein Trend – das zeigt ein Blick in die Geschichte. Doch leider werden Geschichten, die nicht in die weiße, cis-, endo-, heteronormative Perspektive von Geschichtsschreibung passen, viel zu selten erzählt und damit unsichtbar gemacht. Sie fehlen in der Schule, in den Lehrplänen an der Uni, im Museum und auf Stadtrundgängen.
Der Sammelband „tin*stories. Trans | inter | nicht-binäre Geschichte(n) seit 1900“ will das anhand verschiedener Beiträge ändern. Anton Schulte hat darin einen Text veröffentlicht, der die Lebensgeschichten von zwei trans Personen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Frankfurt am Main und Wien erzählt. Im Rahmen seines Masterstudiums in „Queer History“ am Goldsmiths College in London stieß er auf die Akten von Walter H. und Ernestine W. Anton wird seine Recherche vorstellen und mit uns besprechen, wie die Lebensrealität von trans und geschlechtsunkonformen Personen in einer Gesellschaft aussah, in der Abweichung von der biologistischen Geschlechtermatrix als undenkbar galt.

Für die Veranstaltung gilt eine Maximalbegrenzung der Teilnehmendenanzahl. Danke für euer Verständnis und Mitwirken!
Über Spenden freuen wir uns. Spendenempfehlung: 2–10 EUR

Sa., 28.01., 18 Uhr: “Wenn das Baby schreit, dann möchte man doch hingehen” – Vortrag und Diskussion mit Heide Lutosch

Ort: MONAliesA

Ein feministischer Blick auf Arbeit, Freiwilligkeit und Bedürfnis in aktuellen linken Utopie-Entwürfen.
Wenn in der Linken über Utopien gesprochen wird, dann geht es in den meisten Fällen (zumindest sollte es das), um den Versuch, die Umsetzung einer befreiten Gesellschaft zu skizzieren. Ein zentrales Element dieser Betrachtungen ist dabei die Arbeit. Wie kann Arbeit so organisiert und aufgeteilt werden, dass sie innerhalb einer funktionierenden und herrschaftsfreien Gesellschaft den Bedürfnissen aller entspricht? Antworten, oder zumindest Versuche, wurden innerhalb der letzten Jahre immer wieder diskutiert und skizziert.Auffällig dabei ist: Reproduktionsarbeit, die seit jeher in der exklusiven Zuständigkeit von Frauen liegt, tritt in den meisten Entwürfen, wenn überhaupt, nur als Randproblem auf und dass, obwohl sich gerade in ihr spezifische Formen weiblicher Ausbeutung und Kontrolle so stark manifestieren.Zwar gibt es Forderungen, die die Aufhebung herrschender Geschlechterasymmetrien innerhalb dieses Prozesses voraussetzen, dennoch ist nicht immer ganz klar, ob es sich bei unbezahlter Reproduktionsarbeit überhaupt um Arbeit handelt oder nicht viel eher um ein „tiefes Bedürfnis“ der Fürsorge, dass sich innerhalb einer befreiten Gesellschaft sowieso von selbst erledigen wird.Heide Lutosch wirft in ihrem Vortrag einen kritischen Blick auf diese Utopieentwürfe und enttarnt ihre blinden Flecken hinsichtlich ihrer vermeintlich allumfassender Bedürfnisorientierung.

Eine Veranstaltung von Utopie und Praxis Leipzig in Kooperation mit MONAliesA – Feministische Bibliothek und Archiv

Für die Veranstaltung gilt eine Maximalbegrenzung der Teilnehmendenanzahl. Danke für euer Verständnis und Mitwirken!
Über Spenden freuen wir uns. Spendenempfehlung: 2–10 EUR

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Leseklub (fortlaufend)

Wir treffen uns alle zwei Wochen mittwochs und besprechen das Buch „Julia oder Erziehung zum Chorgesang“ von Helga Schütz. Wollt ihr mitmachen? Habt ihr Fragen? Schreibt an DerHessischeLandbote(at)disroot.org !

Der Leseklub in der MONAliesA lädt ein, sich mit der Literatur von Frauen aus der DDR und Osteuropa zu beschäftigen. Wir wollen uns mittwochs (2-wöchentlich) von 19:00 bis 20:30 Uhr in einer offenen Runde unseren Fragen zu Feminismus, Geschichte, Politik und Literatur – zunächst – in den Werken der Autorinnen Joanna Bator, Brigitte Reimann, Irmtraud Morgner und Gisela Steineckert widmen. Jede*r sei herzlich ermuntert, in den Leseklub einzutreten und an der Gestaltung der Sitzungen mitzuwirken, etwa die Moderation für Sitzungen mit spezifischen Themenkomplexen zu übernehmen, kleinere Vorträge zu eigenen Fragestellungen einzubringen, sich über die Autorin und ggf. Übersetzerin zu informieren und vieles ähnliches mehr.

Oberstes Ziel des Leseklubs ist, Freude am Lesen zu fördern und uns mit anderen über unsere Leseerfahrungen auszutauschen! Außer der für einen Leseklub nicht überraschenden Lesebereitschaft und der Neugier und Offenheit gegenüber oben genannten Themen sind daher keine Voraussetzungen nötig. Allerdings möchten wir eine schöne Atmosphäre kreieren, in der keine*r Angst haben muss, etwas zu sagen oder zu fragen. Wir bitten also darum, eine Portion Geduld und Empathie mitzubringen.

Bis dahin freut sich auf euch:
Der Leseklub in der MONAliesA!

Kontakt via Email: DerHessischeLandbote(at)disroot.org

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Feministischer MÜTTER*-Stammtisch / Empowerment Süd (fortlaufend)

Findet jeden ersten Montag im Monat von 20.30 bis 22.00 Uhr statt. Wollt ihr mitmachen? Habt ihr Fragen? Schreibt an DerHessischeLandbote(at)disroot.org !

Der feministische MÜTTER*-Stammtisch ist ein offener Treff für alle, die sich kritisch und mit einem feministischen Anliegen mit Mutter-Sein, Mütterlichkeit, Mutterrollen u.ä. auseinandersetzen wollen. Der Stammtisch findet jeden ersten Montag im Monat möglichst pünktlich um 20 Uhr (Theorie) bzw. 21 Uhr (Austausch) in der MONAliesA statt, er dauert etwa 120 Minuten (Theorie) bzw. 90 Minuten (Austausch) und ist kinderfrei. Der Stammtisch ist aus der Mütter*-Vernetzung empowerment und empoerung hervorgegangen und nur eines von vielen Formaten, in denen die Vernetzung von linken Müttern* in Leipzig passiert.

Der Stammtisch erfolgt mit Theorie- und Austausch-Sitzungen im Wechsel. Vorschläge im Block “Theorie” rund um das Thema kritische Mütterlichkeit sind herzlich willkommen, das Genre ist dabei nicht entscheidend. Bitte keine Scheu vor “Theorie”: Niemand braucht besondere Vorkenntnisse, wir werden uns im gemeinsamen Austausch mit dem Material auseinandersetzen und ganz sicher auf viel Spannendes und Erkenntnisreiches stoßen. Es soll nicht um das “Durcharbeiten” von akademischer Fachliteratur gehen und um “richtig” oder “falsch”, sondern darum, durch das Gelesene miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Perspektiven auf die eigene Situation zu gewinnen! Auch für die Austausch-Sitzungen können Themenschwerpunkte gesetzt werden. Natürlich ist es möglich, nur zu einzelnen Stammtischsitzungen zu kommen, also z.B. nur zum Erfahrungsaustausch.

Bei Fragen und Interesse schreibt gerne an: DerHessischeLandbote(at)disroot.org

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