Sisters in arms

Wir planen für Ende Juni / Anfang Juli einen Online-Vortrag mit Katharina Karcher zu ihrem Buch „Sister in Arms – Militanter Feminismus in Westdeutschland seit 1968“.

Das Buch ist bereits seit 2018 auf dem Markt, deswegen haben es bestimmt einige von euch schon gelesen. Wir sammeln derzeit eure Fragen, Diskussionen und Kritik. Schreibt uns, wir übermitteln eure Punkte dann an Katharina Karcher. Die Autorin wird diese dann in ihrem Vortrag beleuchten und zu beantworten versuchen.

Schickt euren Diskussionsbeitrag an monaliesa_leipzig@gmx.de oder als facebook-Nachricht an uns.

Wiedereröffnung

Liebe Interessierte, Nutzer!innen und Freund!innen der MONAliesA,

wir machen wieder auf! Ab Dienstag, 09. Juni, haben wir wieder jeweils Dienstag bis Donnerstag von 15 bis 18 Uhr für euch geöffnet. Wir werden schrittweise öffnen, das heißt, dass ihr vorerst leider nicht stöbern, sondern lediglich vorbestellte Bücher an der Tür abholen und entliehene Bücher zurückgeben könnt. Zusätzlich stehen aber an der Tür Aufsteller mit einer Auswahl an neuer Literatur, die ihr spontan mitnehmen könnt. Uns ist bewusst, dass es für einige zurzeit nicht möglich ist, ihre ausgeliehenen Medien zu uns zurückzubringen. Daher werden alle aktuellen Ausleihen von uns noch einmal automatisch verlängert, sodass keine Gebühren anfallen.

Zur Vorbestellung: Ihr könnt in unserem OPAC unter opac.monaliesa.de nach Literatur suchen. Falls ihr schon einen MONAliesA-Nutzungsausweis bzw. einen Online-Account habt, könnt ihr dort „Vormerkungen“ tätigen. Andernfalls schreibt eine eMail mit den gewünschten Büchern an: bibliothek@monaliesa.de

Vorerst sollten sich jeweils nur zwei Nutzer!innen in der 4. Etage aufhalten, weswegen wir euch bitten, unten zu klingeln. Wir geben euch dann durch, ob ihr hochkommen könnt, oder noch kurz warten müsst. Außerdem müssen wir eure Kontakte dokumentieren, doch das geschieht ohnehin durch die Transaktionen in unserem OPAC, sobald ihr etwas ausleiht oder zurückbringt. Diesbezüglich ist nichts weiter nötig. Bitte kommt nur vorbei, wenn ihr keine Symptome (Husten, Fieber usw.) habt. Achtet auf einen Mindestabstand von 1,5m und tragt im Haus der Demokratie einen Mundschutz. Vielen Dank!

Wir experimentieren noch mit der Situation. Über jeden weiteren Schritt hin zu einer weniger eingeschränkten Öffnung von Bibliothek und Archiv werden wir euch selbstredend informieren!

Vielen Dank für eure Geduld, wir freuen uns auf!

Euer MONAliesA-Team

Schließung der Bibliothek auf unbestimmte Zeit

Liebe Leute,

wir schließen die Bibliothek bis auf Weiteres und warten ab, wie die Entwicklungen bezüglich Covid-19 weitergeht. Wir halten euch auf dem Laufenden und hoffen, euch bald wieder mit Büchern versorgen zu können. Unsere Veranstaltungen, Lesekreise und Gruppentreffen sind ebenfalls ausgesetzt bis vorerst Ende April.

Eure noch ausgeliehenen Bücher werden automatisch verlängert, ihr braucht sie momentan nicht zurückbringen. Wir sind per eMail erreichbar und sporadisch auch per Telefon. Meldet euch gerne, falls ihr Fragen habt.

Bis bald, stay healthy!
Eure MONAliesA

VERSCHOBEN! 13.03., 18 Uhr: Extrem rechter Frauenhass und neonazistische Gewalt Vortrag mit Heike Kleffner

Der Vortrag wird im 2. Halbjahr stattfinden

Jede dritte Frau hat seit dem Alter von 15 Jahren körperliche und/oder sexualisierte Gewalt erlebt. Zwei Drittel aller Frauen, die Gewalt in einer Partnerschaft erlebt haben, meldeten die schwerwiegendsten Gewaltvorfälle innerhalb der Partnerschaft weder der Polizei noch einer anderen Organisation. Für diese international einmalige Studie hatte die Europäische Grundrechteagentur (FRA) 42.000 Frauen in allen EU-Mitgliedsstaaten zu ihren Erfahrungen befragen lassen.1 Besonders gefährdet, Opfer von Gewalt zu werden, sind dabei auch Frauen, die freiwillig oder unfreiwillig Kontakt mit Aktivisten der neonazistischen und extrem rechten Bewegung haben. Der Frauenhass, der dieser spezifischen Form von Gewalt zugrunde liegt, ist tief in der Ideologie der Ungleichwertigkeit der extremen Rechten verankert. Diese Gewalt richtet sich sowohl gegen politische Gegnerinnen als auch gegen Lebensgefährtinnen extrem rechter und neonazistischer Aktivisten sowie gegen Zufallsopfer und Sexarbeitende. Besonders auffällig ist hier auch der extreme Widerspruch zwischen der politischen Propaganda der extremen Rechten, in der eine besondere Schutzbedürftigkeit von Frauen und Kindern mehrheitsdeutscher Herkunft vor sexualisierter Gewalt zum Flügel-übergreifenden Konsens gehört. Mit Kampagnen zu Kinderschutz und Kindesmissbrauch versucht die extreme Rechte zudem seit langem, anschlussfähig zur gesellschaftlichen Mitte zu werden. Im Widerspruch dazu steht vielerorts die konkrete Praxis der extrem rechten Aktivisten.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Antifeminismus und rechte Gewalt“

Do., 12.03., 19 Uhr: Neuer Feminismus? allmende – Zeitschrift für Literatur mit Bettina Wilpert und Lea Sauer

Eine Veranstaltung im Rahmen von „Leipzig liest“

Millionen von Frauen gehen beim ‚Women’s March‘ für Frauenrechte auf die Straße, die #MeToo-Bewegung hat sexuelle Nötigung zu einem globalen Thema gemacht und auch die Buchbrache scheint das Thema Feminismus für sich entdeckt zu haben. Wir sprechen mit Bettina Wilpert und Lea Sauer über ihre Texte in der allmende, ihr Schreiben und ihre Erfahrungen mit dem Literaturbetrieb.