Fr., 23.09., 19 Uhr: Hätt’ Maria abgetrieben – Zinevorstellung

Ort: MONAliesA

Christliche Fundamentalist*innen und Abtreibungsgegner*innen sind auch in Deutschland und Sachsen aktiv. Im Mai organisierten sie einen Fachtag in Leipzig, jedes Jahr findet in Annaberg-Buchholz ein sog. Schweigemarsch statt, in Dresden und Chemnitz haben sie Beratungsstellen. Eine Recherchegruppe hat sich diesen Zusammenhängen angenommen und wird die daraus entstandene Broschüre vorstellen.

Für die Veranstaltung gilt: FFP2 Maske während der Veranstaltung und eine Maximalbegrenzung der Teilnehmendenanzahl. Danke für euer Verständnis und Mitwirken in dieser Sache!
Über Spenden freuen wir uns. Spendenempfehlung: 2–10 EUR

Sa., 03.09., 10–14 Uhr: Alexandra Kollontai oder: Revolution für das Leben – Workshop mit Katharina Volk

Wer war Alexandra Kollontai und welche Utopie von einer gerechten Gesellschaft verfolgte sie? Alexandra Kollontais aufschlussreiches Leben gibt Anlass genug zur Auseinandersetzung. Ohne die Einordnung ihres bewegten Lebens sind ihre zahlreichen Schriften nicht zu begreifen. Deshalb wird es in dem Workshop auch um das Leben der Alexandra Kollontai gehen. Gleichzeitig werden wir uns im Workshop mit Texten von Kollontai beschäftigten, die sich mit Fragen zur Liebe, Krieg und der des gesellschaftlichen Zusammenlebens beschäftigen.
Kollontai, die in der Russischen Oktoberrevolution kämpfte, war überzeugt, eine Revolution könne nur erfolgreich sein, wenn sie das gesamte Leben revolutioniert. Sie übte nicht nur scharfe Kritik an der monogamen, lebenslangen Ehe, sondern auch am bürgerlichen Verständnis von Elternschaft. Damit machte sie sich nicht nur Freunde unter den Genossinnen und Genossen. Sie forderte ein neues Verständnis von Liebe, das dem der Solidarität ähnelt, und neue Formen des Zusammenlebens, die Zusammenhalt und Gemeinschaft fördern. Ihre Ideen sind noch immer Utopie, aber noch immer aktuell in einer Zeit, in der Kollektivität im Sinne von Solidarität und Gemeinsamkeit über Grenzen hinweg dringender denn je ist.

Anmeldung unter veranstaltungen@monaliesa.de

Im Workshop werden wir uns gemeinsam den Texten nähern. Zur Vorbereitung werden zwei Texte per E-Mail zugesendet.

Informationen zu den Coronaregelungen folgen.

DO, 16.06., 19 Uhr in der MONAliesA: Frauen // Das Politische ist persönlich // Aus den Tagebüchern zweier Abtreibungsärztinnen – Lesung

Lesung und Gespräch zu Texten von Kristina Hänel und Dr. Else Kienle*
*Kristina Hänel – Das Politische ist persönlich. Tagebuch einer “Abtreibungsärztin” (2019)
Else Kienle – Frauen. Aus dem Tagebuch einer Ärztin (1931)

“Wie wenig weiß selbst der Wohlmeinende von der schrecklichen, zwingenden Gewalt eines einzelnen Frauenerlebnisses”, schreibt Else Kienle 1931, nachdem sie wegen der Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen inhaftiert wurde. Mehr als 80 Jahre später steht die Gießener Ärztin Kristina Hänel wegen “Werbung” für Schwangerschaftsabbrüche vor Gericht. Beide Ärztinnen werden dafür bestraft, ungewollt Schwangeren in einer Notsituation helfen zu wollen.
Wir möchten den Geschichten dieser beiden Ärztinnen, aber vor allem auch denen ihrer Patientinnen, Gehör verschaffen und uns mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Abtreibungen auseinandersetzen.

Für die Veranstaltung gilt: FFP2 Maske während der Veranstaltung und eine Maximalbegrenzung der Teilnehmendenanzahl. Danke für euer Verständnis und Mitwirken in dieser Sache!
Über Spenden freuen wir uns. Spendenempfehlung: 2–10 EUR

Freitag, 10.06., 19 Uhr: “Ein simpler Eingriff” – Lesung mit Yael Inokai

Ort: MONAliesA

Yael Inokai liest aus ihrem neuen Roman “Ein simpler Eingriff”
Moderation: Kaśka Bryla

Ein neuartiger Eingriff verspricht Patientinnen ein besseres, ein normaleres Leben. Noch ist er unerprobt, doch bisher hatte Meret nie Grund, als Krankenschwester an der Macht der Medizin zu zweifeln. Dann lernt sie Sarah kennen und muss sich plötzlich fragen, was ein besseres, normales Leben überhaupt ist. Und ob sie ein solches leben will.
Yael Inokai, Autorin und Redaktionsmitglied der Zeitschrift PS: Politisch Schreiben, erzählt vom Ausbruch dreier Frauen und der emanzipatorischen Kraft der Liebe.
Moderiert wird der Abend von der Autorin und Redaktionskollegin Kaśka Bryla.

Für die Veranstaltung gilt: FFP2 Maske während der Veranstaltung und eine Maximalbegrenzung der Teilnehmendenanzahl. Danke für euer Verständnis und Mitwirken in dieser Sache!
Über Spenden freuen wir uns. Spendenempfehlung: 2–10 EUR