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Am Freitag, 12.11., 19 Uhr (Galerie KUB): Mutterschaft (um)schreiben – Eine Lesung mit dem Autor*innenkollektiv “other writers”

Ort: Kunst- und Bauschlosserei Galerie KUB

Für die Veranstaltung gilt die 2G Regel: Geimpft oder Genesen.

Ein Autor kann ein einsames Genie sein – sie kann es aber auch lassen. Vorstellungen vom Autorinsein und von Familie wandeln sich. Other Writers Need to Concentrate ist eine Internetseite über die komplexen Verbindungen zwischen Autorinnenschaft und Elternschaft. Die Seite möchte den Austausch fördern, Arbeitsbedingungen dokumentieren und ein Bewusstsein für die Bedürfnisse schreibender Eltern schaffen. Zwei ihrer Mitglieder, Linn Penelope Micklitz und Sibylla Vricic Hausmann stellen ihre Perspektive und ihre Texte vor. Moderation: Daniela Foohs

Wir freuen uns über Spenden; Spendenempfehlung: 2–10 €

New feminist reading group trifft sich ab 11.11. in unseren Räumen!

new feminist reading group

kick-off: Thursday Nov. 11, 7:30 pm @MONAliesA

We would like to start an English speaking feminist reading and discussion group for people from Leipzig. Join us, if you’re interested in exchanging thoughts on feminist books (fiction and non-fiction)!

Inspired by Audre Lorde’s words that “poetry is not a luxury… it is a necessity of our existence,” we would like to come together to speak about literature that moved us, or still moves us, and informs our individual feminist positions and actions. We’re interested in reading and discussing various forms and genres, from prose, poetry, graphic novels, to science fiction, romance, and more. The emphasis will be on texts by women and LGBTIQ* people from different parts of the world. We will arrive at a final selection of books together as a group. 

During the first meeting we will get to know each other, collect feminist works that we’re interested in, and decide on the regularity of our meetings. If you’re interested in joining the group, please write a short message to feministreading@tutanota.com

This reading group is open to all. At the same time, it is meant to be a safe space, a space to learn, listen, engage, and self-reflect. Thus we ask members to be mindful of their fellow readers and to be aware of their own positionalities. We talk about books to exchange opinions and experiences and to empower each other.

Donnerstag, 28.10., 19 Uhr im Conne Island: Genderspezifische Aspekte des NSU-Komplex

Der Vortrag setzt sich mit der Frage nach Gendereffekten im Kontext des NSU auseinander. Dabei werden verschiedene Bereiche betrachtet: die Rolle von Frauen im Terrornetzwerk NSU, Genderbias in der polizeilichen Ermittlungsarbeit, misogyne Ideologiefragmente am Beispiel der Raubüberfälle, geschlechtersensible Aspekte der medialen Berichterstattung sowie die Rolle von Frauen in der Aufarbeitung des NSU-Komplex. Die verschiedenen Aspekte werden dabei mit wissenschaftlichen Analysen und feministischen Theorien eingeordnet und gerahmt.

Die Referentin Hannah Zimmermann ist Soziologin und arbeitet für das Projekt “Offener Prozess” des ASA-FF e.V., das sich mit der Aufarbeitung des NSU-Komplex beschäftigt und dabei schwerpunktmäßig in Sachsen arbeitet. Für das Kulturbüro Sachsen hat sie die Broschüre “Unter den Teppich gekehrt. Das Unterstützungsnetzwerk des NSU in Sachsen” erarbeitet.

Der Vortrag ist Teil des Rahmenprogramms der Demonstration “gestern heute morgen” in Zwickau am 06.11.21, anlässlich des 10. Jahrestages der Selbstenttarnung des NSU.

Für die Veranstaltung gilt die 3G-Regelung (geimpft, genesen getestet-tagesaktueller Schnelltest). Außerdem besteht Maskenpflicht in allen Innenräumen, am Sitzplatz kann die Maske abgesetzt werden.

Diesen Freitag, 01.10., 18 Uhr (Galerie KUB): Frauenrevolution in Nord-und Ostsyrien. Widerstand und gelebte Utopien

Ort: Kunst- und Bauschlosserei Galerie KUB

Das Herausgeber*innenkollektiv liest Interviews aus ihrem Buch und berichtet von aktuellen Herausforderungen der Frauenrevolution.

Wir wissen, was wir wollen – und was wir tun!
In Nord- und Ostsyrien findet eine Revolution der Frauen statt. Doch was heißt das eigentlich?

Seit 2011 wird ein basisdemokratisches Projekt aufgebaut, welches sich ideologisch auf die kurdische Freiheitsbewegung bezieht. Leitidee dieser ist das Konzept des Demokratischen Konföderalismus, welcher auf Geschlechtergleichheit, Basisdemokratie und Ökologie fußt. Der gesellschaftliche Transformationsprozess wird auch als Frauenrevolution bezeichnet. Doch was macht diese aus?
Das Herausgeber_innenkollektiv führte Interviews mit Frauen, die diese Frage aus ihrer Perspektive beantworten und die Umsetzung der Frauenrevolution in die Praxis beschreiben. Zentral an ihren Erzählungen ist der gelebte Widerstand, nicht nur gegenmilitärische Angriffe auf die Region, sondern auch gegen patriarchale Strukturen in der Gesellschaft. Sie berichten von der Organisation in Räten, dem Aufbau einer alternativen Ökonomie und warum es dafür autonome feministische Organisierung braucht. Neben einer historischen Einordnung der kurdischen Frauenbewegung und ihren ideologischen Bezugspunkten zeigt das Buch die Bedeutung feministischer Organisierung für eine globale Perspektive auf gesellschaftlichen Wandel.