Archiv fĂŒr den Monat: Dezember 2015

Veranstaltung im Januar und Februar

Mi., 17. Februar, 19:00 Uhr
Film: Limonlu kahve – Kaffee mit Zitrone

Die fĂŒnf Sexarbeiterinnen weiße Tulpe, neuer FrĂŒhling, Rosebud, violette Hyazinthe und gelbe Lilie erzĂ€hlen in diesem Dokumentarfilm von ihrer Kindheit und ihrem Weg in die Prostitution in der TĂŒrkei.

Eine von ihnen ist AyƟe TĂŒkrĂŒkĂ§ĂŒ. Seit 2007 engagiert sie sich öffentlich in Istanbul fĂŒr die Rechte von Sexarbeiterinnen. Sie wirkt in Dokumentarfilmen wie diesem mit, tritt in Talkshows auf, ist in Zeitschriften prĂ€sent. 2008 kam ihr Buch „hayatsiz kadın“ heraus, in dem sie ihr Leben erzĂ€hlt.

Trotz all der Dinge, die ihr von anderen Menschen angetan wurden, setzt sich AyƟe selbstlos fĂŒr andere ein und zeigt Gesicht.

Sie hat die Diagnose Eierstockkrebs bekommen und wir sammeln Spenden fĂŒr die OP! Wir freuen uns im Namen von AyƟe ĂŒber jede noch so kleine Spende und möchten den Abend nutzen, ĂŒber sie und ĂŒber die MissstĂ€nde in der TĂŒrkei zu sprechen.

Der Eintritt ist auf Spendenbasis. Die Spenden gehen direkt und ohne Umwege an AyƟe.

Die Dokumentation ist auf TĂŒrkisch mit englischen Untertiteln und dauert 60 Minuten.

Spenden werden außerdem an diesem extra eingerichteten Spendenkonto entgegen genommen:

Name: Martina Batz Spendenkonto AyƟe
IBAN: DE96 5335 0000 3000 5749 01
BIC: HELADEF1MAR

 

So., 10. Januar, 16:00 Uhr
ChickLit – Young Feminist Writers: Übersetzen – unsichtbar und unpolitisch?
Referentinnen: Magda Wlostowska, Samanta Gorzelniak, Lena Dorn
Vortrag und Diskussion

Oft lesen wir BĂŒcher, die nicht auf Deutsch verfasst wurden und demnach Übersetzungen sind. Oft ist uns das gar nicht bewusst. Auch wenig bekannt ist, dass die Übersetzungsarbeit schlecht bezahlt ist und meist von Frauen erledigt wird. Wir haben drei junge Übersetzerinnen eingeladen, um mit ihnen ĂŒber ihre konkrete Arbeit zu sprechen. Wie kommt man eigentlich an AuftrĂ€ge, welche Netzwerke sind sinnvoll, welche Schwierigkeiten ergeben sich beim Übersetzen und was macht Spaß dabei? Aber auch die politische Dimension des Übersetzens soll sichtbar werden: Was wird ĂŒbersetzt – und was eben nicht mit welchen Konsequenzen? In welcher (Macht)Position befindet sich der/die ÜbersetzerIn? Diese und weitere Fragen sollen ausgehend von den eigenen Übersetzungen der Referentinnen, die sie vorlesen, diskutiert werden (tschechisch und polnisch).