Aktuelle Veranstaltungen

Vorträge zum Nachhören: hier

Unsere Veranstaltungen, Lesekreise und Gruppentreffen sind ausgesetzt bis vorerst Ende April

Leseklub (fortlaufend) jeden zweiten Mittwoch 19 Uhr: Leseklub in der MONAliesA

Feministischer MÜTTER*-Stammtisch (fortlaufend) jeden ersten Montag im Monat

Do., 12.3., 19 Uhr: Neuer Feminismus? allmende – Zeitschrift für Literatur

Fr., 13.3., 18 Uhr: Vortrag mit Heike Kleffner

–>Achtung, muss leider verschoben werden!

Sa., 14.3., 19 Uhr: „Nicht mal die Vögel fliegen noch dort“ – Porträts von Frauen aus Georgien und Fotoausstellung

–>Achtung, fällt leider aus!

Fr., 20.03., 19 Uhr: “materializing feminism – Positionierungen zu Ökonomie, Staat und Identität”

–>Achtung, muss leider verschoben werden!

Do., 02.04., 19 Uhr: Lustkiller Feminismus: Zur Extremisierung von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt in rechten Diskursen–>Achtung, muss leider verschoben werden!

Do., 14.5., 19 Uhr: Frauen*Rechte und Frauen*Hass. Lesung und Diskussion mit Eike Sanders

Ausführliche Beschreibung

Leseklub (fortlaufend)

Jeden zweiten Mittwoch 19 Uhr: Leseklub in der MONAliesA – nächste Termine sind am 29.1., 12.2., 26.2., 11.3., 25.3. und 8.4.

Momentan lesen wir Weibskram von Sylwia Chutnik. Am 15.01. fangen wir an, die erste der vier Erzählungen zu besprechen. Sylwia Chutnik ist eine 1979 in Warschau geborene polnische Schriftstellerin und Publizistin.

Der Leseklub in der MONAliesA lädt ein, sich mit der Literatur von Frauen aus der DDR und Osteuropa zu beschäftigen. Wir wollen uns mittwochs (2-wöchentlich) von 19:00 bis 20:30 Uhr in einer offenen Runde unseren Fragen zu Feminismus, Geschichte, Politik und Literatur – zunächst – in den Werken der Autorinnen Joanna Bator, Brigitte Reimann, Irmtraud Morgner und Gisela Steineckert widmen. Jede*r sei herzlich ermuntert, in den Leseklub einzutreten und an der Gestaltung der Sitzungen mitzuwirken, etwa die Moderation für Sitzungen mit spezifischen Themenkomplexen zu übernehmen, kleinere Vorträge zu eigenen Fragestellungen einzubringen, sich über die Autorin und ggf. Übersetzerin zu informieren und vieles ähnliches mehr.

Oberstes Ziel des Leseklubs ist, Freude am Lesen zu fördern und uns mit anderen über unsere Leseerfahrungen auszutauschen! Außer der für einen Leseklub nicht überraschenden Lesebereitschaft und der Neugier und Offenheit gegenüber oben genannten Themen sind daher keine Voraussetzungen nötig. Allerdings möchten wir eine schöne Atmosphäre kreieren, in der keine*r Angst haben muss, etwas zu sagen oder zu fragen. Wir bitten also darum, eine Portion Geduld und Empathie mitzubringen.

Bis dahin freut sich auf euch:
Der Leseklub in der MONAliesA!

Kontakt via Email: DerHessischeLandbote at disroot.org

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Feministischer MÜTTER*-Stammtisch / Empowerment Süd (fortlaufend)

Jeden ersten Montag im Monat, Beginn abwechseln 20 Uhr und 21 Uhr – 22.30 Uhr, nächste Termine 2.3.20 (Theorie – 20h), 6.4.20 (Austausch – 21h), 4.5.20 (Theorie – 20h) und 8.6.20 (Austausch – 21h).

Der feministische MÜTTER*-Stammtisch ist ein offener Treff für alle, die sich kritisch und mit einem feministischen Anliegen mit Mutter-Sein, Mütterlichkeit, Mutterrollen u.ä. auseinandersetzen wollen. Der Stammtisch findet jeden ersten Montag im Monat möglichst pünktlich um 20 Uhr (Theorie) bzw. 21 Uhr (Austausch) in der MONAliesA statt, er dauert etwa 120 Minuten (Theorie) bzw. 90 Minuten (Austausch) und ist kinderfrei. Der Stammtisch ist aus der Mütter*-Vernetzung empowerment und empoerung hervorgegangen und nur eines von vielen Formaten, in denen die Vernetzung von linken Müttern* in Leipzig passiert.

Der Stammtisch erfolgt mit Theorie- und Austausch-Sitzungen im Wechsel. Vorschläge im Block “Theorie” rund um das Thema kritische Mütterlichkeit sind herzlich willkommen, das Genre ist dabei nicht entscheidend. Bitte keine Scheu vor “Theorie”: Niemand braucht besondere Vorkenntnisse, wir werden uns im gemeinsamen Austausch mit dem Material auseinandersetzen und ganz sicher auf viel Spannendes und Erkenntnisreiches stoßen. Es soll nicht um das “Durcharbeiten” von akademischer Fachliteratur gehen und um “richtig” oder “falsch”, sondern darum, durch das Gelesene miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Perspektiven auf die eigene Situation zu gewinnen! Auch für die Austausch-Sitzungen können Themenschwerpunkte gesetzt werden. Natürlich ist es möglich, nur zu einzelnen Stammtischsitzungen zu kommen, also z.B. nur zum Erfahrungsaustausch.

Bei Fragen und Interesse schreibt gerne an: DerHessischeLandbote at disroot.org

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Do., 12.3., 19 Uhr: Neuer Feminismus? allmende – Zeitschrift für Literatur

Mit Bettina Wilpert und Lea Sauer

Millionen von Frauen gehen beim ‚Women’s March‘ für Frauenrechte auf die Straße, die #MeToo-Bewegung hat sexuelle Nötigung zu einem globalen Thema gemacht und auch die Buchbrache scheint das Thema Feminismus für sich entdeckt zu haben. Wir sprechen mit Bettina Wilpert und Lea Sauer über ihre Texte in der allmende, ihr Schreiben und ihre Erfahrungen mit dem Literaturbetrieb.

Eine Veranstaltung im Rahmen von „Leipzig liest“

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Fr., 13.3., 18 Uhr: Extrem rechter Frauenhass und neonazistische Gewalt. Vortrag mit Heike Kleffner

Achtung, muss leider verschoben werden!

Jede dritte Frau hat seit dem Alter von 15 Jahren körperliche und/oder sexualisierte Gewalt erlebt. Zwei Drittel aller Frauen, die Gewalt in einer Partnerschaft erlebt haben, meldeten die schwerwiegendsten Gewaltvorfälle innerhalb der Partnerschaft weder der Polizei noch einer anderen Organisation. Für diese international einmalige Studie hatte die Europäische Grundrechteagentur (FRA) 42.000 Frauen in allen EU-Mitgliedsstaaten zu ihren Erfahrungen befragen lassen.1 Besonders gefährdet, Opfer von Gewalt zu werden, sind dabei auch Frauen, die freiwillig oder unfreiwillig Kontakt mit Aktivisten der neonazistischen und extrem rechten Bewegung haben. Der Frauenhass, der dieser spezifischen Form von Gewalt zugrunde liegt, ist tief in der Ideologie der Ungleichwertigkeit der extremen Rechten verankert. Diese Gewalt richtet sich sowohl gegen politische Gegnerinnen als auch gegen Lebensgefährtinnen extrem rechter und neonazistischer Aktivisten sowie gegen Zufallsopfer und Sexarbeitende. Besonders auffällig ist hier auch der extreme Widerspruch zwischen der politischen Propaganda der extremen Rechten, in der eine besondere Schutzbedürftigkeit von Frauen und Kindern mehrheitsdeutscher Herkunft vor sexualisierter Gewalt zum Flügel-übergreifenden Konsens gehört. Mit Kampagnen zu Kinderschutz und Kindesmissbrauch versucht die extreme Rechte zudem seit langem, anschlussfähig zur gesellschaftlichen Mitte zu werden. Im Widerspruch dazu steht vielerorts die konkrete Praxis der extrem rechten Aktivisten.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Antifeminismus und rechte Gewalt“

Sa., 14.3., 19 Uhr: „Nicht mal die Vögel fliegen noch dort“ – Porträts von Frauen aus Georgien und Fotoausstellung

Achtung, fällt leider aus!

Mit der Autorin Salome Benidze, der Fotografin Dina Oganova sowie der Verlegerin Britta Jürgs (AvivA Verlag) und der Lektorin Julia Baudis

Eine Veranstaltung im Rahmen von „Leipzig liest“

In ihrem Buchprojekt „Nicht mal die Vögel fliegen mehr dort“ lassen die Fotografin Dina Oganova und die Schriftstellerin und Politologin Salome Benidze diejenigen zu Wort kommen, die in der Geschichtsschreibung des Kaukasuskrieges meist nicht auftauchen: die Frauen. Sie erzählen von den Kriegstagen, von Gewalt und Verlust, Beharrlichkeit und Mut und vom Wiederaufbau und ihrem Leben im heutigen Georgien. Auf eindrückliche Weise ergänzt von Oganovas Fotografien eröffnen die von Benidze aufgezeichneten Erfahrungsberichte ungewohnte Einblicke in eine Lebenswelt zwischen Krieg und Normalität, Trauma und Alltag.
Im Oktober 2019 wurde das Buch mit dem Litera-Preis ausgezeichnet und stand auf der Shortlist für den SABA-Literaturpreis.

Dina Oganova, geboren 1987 in Georgien, ist freiberufliche Dokumentarfotografin und widmet sich hauptsächlich Langzeitprojekten in Georgien und anderen ehemals sowjetischen Ländern. Sie wurde mehrfach als Nachwuchsfotografin ausgezeichnet und stellte u.a. in Schweden, Deutschland, Singapur und den USA aus.

Salome Benidze wurde 1986 im georgischen Kutaissi geboren und studierte Journalismus und Politologie in
Tiflis, Vilnius und Thessaloniki. 2012 wurde sie mit dem SABA-Literaturpreis für das beste Debüt ausgezeichnet. Ihr Buch »Die Stadt auf dem Wasser« erhielt 2016 den Tsinandali-Preis für die beste Prosasammlung. Sie lebt in Tiflis, ist in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit einer Organisation tätig und engagiert sich für Frauenrechte.

Moderiert wird die Veranstaltung von Britta Jürgs, der Verlegerin des Buches. Auch die Lektorin Julia Baudis nimmt am Gespräch teil. Die Lesung findet auf Deutsch, das Gespräch auf Englisch mit Übersetzung statt.

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Fr., 20.03., 19 Uhr: “materializing feminism – Positionierungen zu Ökonomie, Staat und Identität”

–>Achtung, muss leider verschoben werden!

Buchvorstellung, Lesung und Diskussion mit Friederike Beier und Lea Haneberg
Wir leben in einer Zeit, in der alle Lebensbereiche vom Kapitalismus durchdrungen sind. Gegen die Zumutungen der kapitalistischen Verwertungslogik wird das eigene Selbst ständig optimiert und individuelle Lösungsstrategien als Freiheit angepriesen. “Einfache” Freiheitsversprechen werden nicht zuletzt auch in Teilen des Feminismus dargeboten und klingen umso vielversprechender, je weniger die kapitalistischen Strukturen hinterfragt werden. Gleichzeitig nehmen gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse zu und es sind nach wie vor Frauen*, die einen Großteil der Fürsorge leisten und dadurch von liberalen Freiheitsversprechen ausgeschlossen werden.

Vor diesem Hintergrund argumentieren die Herausgeber*innen und Autor*innen von materializing feminism für einen materialistischen Feminismus und damit einhergehend für eine kritische Auseinandersetzung mit ökonomischen, gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen und aktuellen Entwicklungen. materializing feminism macht feministische Ökonomie- und Gesellschaftskritik sichtbar, setzt sich mit ihren Praxen und Gegenstrategien auseinander und lädt zum Weiterdenken ein.

Die Lesung ist Auftakt unseres “Lesekreis materialistischer Feminismus

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Do., 02.04., 19 Uhr: Lustkiller Feminismus: Zur Extremisierung von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt in rechten Diskursen

Achtung, muss leider verschoben werden!

Vortrag, Lesung und Diskussion mit Charlotte Busch und Julia König

Geschlecht und Sexualität sind insbesondere in den letzten Jahren wieder zum primären Kampffeld rechter Hetze avanciert. Von faschistischen Internet-Trolls und Skinheads über den besorgten Familienvater und CSU-Ortsvorstand bis hin zur AfD ist die Aufregung über sexuelle Vielfalt groß. Die Abwertung von allem, was sich nicht umstandslos in den bekannten Kategorien auflösen lässt, geht in den meisten Fällen mit einer Exotisierung und Extremisierung einher. Als Bedrohung erlebte Formen sexueller und geschlechtlicher Identität werden als bizarr erklärt, überzeichnet, und damit delegitimiert. Aus psychoanalytischer Perspektive wollen wir in der Veranstaltung diese rechte Diskursstrategie beleuchten und ihre Motive aufzeigen.
Die Veranstaltung ist Teil unserer Reihe „Antifeminismus und rechte Gewalt“

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Do., 14.05., 19 Uhr: Frauen*Rechte und Frauen*Hass. Lesung und Diskussion mit Eike Sanders

Eike Sanders liest aus „Frauen*rechte und Frauen*hass: Antifeminismus und die Ethnisierung von Gewalt“. Die Veranstaltung ist Teil unserer Reihe „Antifeminismus und rechte Gewalt“, weitere Informationen folgen!